Der Dschungel der sozialen medien

Digitale Kommunikation: Der Dschungel der Sozialen Medien

Die digitale Kommunikation kann zu Beginn unüberschaubar und kompliziert sein. Bei dem Dschungel an Sozialen Medien und anderen Kommunikationskanälen kann es vor allem schwierig sein, sich alleine zurechtzufinden.

In der digitalen Welt ist Platz für alle. Wirklich? Die kurze Antwort ist ja, aber die strategische Antwort ist leider nein. Auch wenn jeder ein Profil auf diversen digitalen Platformen erstellen kann, so sind es nicht alle die Wissen wie man sich auf den selbigen begeht und falls man das nicht weiß wird man dies schnell herausfinden, da man an das Ende der Nahrungskette des Algorithmus gestellt wird und somit nicht im Feed seiner Follower gezeigt wird.

Im Allgemeinen gilt es die vielen Faktoren zu beachten, wenn man sich im Dschungel der Sozialen Medien und der digitalen Kommunikation bewegt. Die Auswahl an unterschiedlichen Plattformen ist groß und da gilt es herauszufinden welche den größten Mehrwert für genau Ihr Unternhemen schaffen kann.

Die drei wichtigesten Elemente der digitalen Kommunikation auf den digitalen Plattformen:

1. Wähle die richtige Plattform – und die Auswahl ist groß. Deswegen empfehlen wir, dass Sie erst einmal untersuchen welche Plattformen Ihre Zielgruppe benutzt. Wo befindet sich diese?

Dies wird Ihnen womöglich eine kleine handvoll an Möglichkeiten geben. Deswegen sollten Sie auch herausfinden welche Plattform für welche Zwecke am besten geeignet ist um im nächsten Schritt die für Ihr Vorhaben beste Platform zu finden. Lesen Sie mehr über die verschiedenen Möglichkeiten weiter unten im Artikel.

2. Sprechen Sie die Sprache der Plattform- Untersuchen Sie wie man auf der digitalen Platform kommuniziert. Dies bedeutet, Sie müssen herausfinden wie die Nutzer der Plattform agieren und auf welches Format die Plattform am besten anspringt. Manche Medien sprechen durch Bilder ( Instagram, Pinterest, Snapchat), andere sprechen primär durch Text und wiederum andere sind ein Potpourri aus vielen Formaten (Facebook, LinkedIn, Twitter).

Die digitale Kommunikation besteht aus mehreren Elementen, jedoch ist das wichtiste von allen den Inhalt auf die Zielgruppe anzupassen, sodass diese davon begeistert wird. Dazu kommt der Algorithmus der verschiedenen Plattformen, welcher bestimmt welcher Inhalt auf den verschiedenen Feeds am besten funktioniert. Diesen heißt es zufriedenzustellen wenn man eine große Reichweite erreichen möchte.

Und denken Sie daran: Die Prämisse der Sozialen Medien ist die Interaktion und der Austausch mit der Zielgruppe auf Augenhöhe.

3. Seien Sie interessant und relevant für Ihre Zielgruppe: Es ist in Ordnung sich als Experten zu profilieren und sich mit direktem Verkauf zu versuchen, denken Sie allerdings immer daran Ihre Zielgruppe im Fokus zu haben. Teilen Sie Inhalt der einen Mehrwert für Ihre Zielgruppe schafft und ihre Bedürfnisse erfüllt und ihre Herausforderungen löst.

Da die meisten Plattformen interaktiv und “sozial” von Natur aus sind, macht es Sinn die Möglichkeiten auszunutzen und die Nutzer miteinzubeziehen. Fordern Sie diese auf mit Ihnen in den Dialog zu treten. Dies können Sie ganz einfach mit z.B Fragen und Umfragen erreichen. Sie sehen die Möglichkeiten sind groß. Das kommt ganz darauf an welche Plattform Sie wählen.

Interaktionen mit der Zielgruppe liefern einen großen Mehrwert, denn wer kann besser die Wünsche und Erwartungen ausdrücken als die Zielgruppe selbst?

Hier geben wir Ihnen einen kleinen Überblick über die meist genutzten Social Media Plattformen:

Facebook:

Facebook ist bei weitem das meist genutzte Medie auf der Welt. Auf Facebook finden Sie ein breites Spectrum an Nutzern welche von 12 bis 70 Jahre alt sind. Laut Statista sind es mittlerweile 7,5 Millionen Nutzer in der Altersgruppe 25- 34 und 5,3 Millionen in der Altersgruppe 35-44. Man findet kaum ein anderes Medie, das die breite Masse so vertritt und so aktiv ist. Deswegen ist Facebook auch eines der beliebtesten Medien wenn es um Marketing Einsätze geht. Aus diesem Grund ist jedoch auch die Konkurenz sehr stark um die Aufmerksamkeit der Nutzer an sich zu ziehen.

Ist es passend für mein Unternehmen?

Eine Facebook Seite kann viele Zwecke erfüllen wie zB.: Kundenservice, Marktführung und Wissensteilung, HR und Rekrutierung und  Firmen branding.

Da es sehr viele Möglichkeiten gibt, ist es wichtig eine klare Vorstellung zu haben zu welchen Zwecken Ihre Firmenseite genutzt werden soll. Was ist Ihr primärer Fokus?

Instagram:

Instagram ist ein bildliches Medium. Hier gedeihen Fotos und Videos in guter Qualität. Aber es muss etwas zuordenbares, lustiges oder wirklich nettes sein, bevor die Leute Ihnen ein like geben. Wenn Ihr Service oder Ihre Produkte also nicht unter die drei Kategorien fallen, ist Instagram möglicherweise nicht die richtige Plattform für Ihr Unternehmen.

Ist es passend für mein Unternehmen?

Instagram ist ein geniales Medium, um die Möglichkeit zu geben hinter die Fassade eines Unternehmens zu schauen. Mit der Zeit kann dies Ihren Markenwert steigern, denn es besteht die Möglichkeit, eine Community rund um Ihr Unternehmen aufzubauen und diese gleichzeitig in Ihren Unternehmensalltag miteinzubeziehen. Wenn Sie auf Instagram ausreichend aktiv sind, können Sie sicherstellen, dass Sie im Bewusstsein des Kunden sind. Und das kann den Unterschied ausmachen, ob sie sich für Sie oder den Konkurrenten entscheiden.

Kommunikation auf Twitter:

Twitter ist etwas technisch und nerdig und dreht sich  bei den deutschen Nutzern vor allem um Themen wie Sport, Wirtschaft und Politik. Wenn es sich also nicht um Themen handelt, die Sie und Ihr Unternehmen betreffen, muss möglicherweise auch kein Twitter-Profil erstellt werden.

Ist es passend für mein Unternehmen?

Twitter kann sowohl für den Dialog als auch für den Kundenservice auf Augenhöhe genutzt werden. Der Vorteil ist ganz klar das Format, das kurze und scharfe Aussagen ermöglicht, die zunehmend in Echtzeit gepostet werden. Mit anderen Worten, Twitter ist Ihr „Hier-und-Jetzt“-Medium, in dem die Konversation im Mittelpunkt steht. Und wenn Sie die relevanten Hashtags (#) innerhalb der Hauptbereiche Ihres Unternehmens verwenden, werden Sie möglicherweise Teil des Gesprächs.

LinkedIn:

LinkedIn ist für viele Unternehmen eine großartige Plattform, da es zum Networking einlädt. Dann ist es jedem selbst überlassen, ob Sie Verbindungen haben möchten, die den gleichen Beruf haben oder etwas ganz anderes. So gibt es die Möglichkeit, seine Postings ein wenig branchenspezifisch zu gestalten.

Auf den Unternehmensseiten auf LinkedIn können Sie sich auch darüber informieren, wer Ihrer Seite folgt, mit wem sie zusammenarbeiten und in welcher Unternehmensgröße. Dies erleichtert die Ausrichtung Ihrer Postings.

Ist es passend für mein Unternehmen?

Die häufigsten Zwecke sind Sparring, Wissensaustausch und Networking in beruflichen Kontexten. Einige Unternehmen nutzen LinkedIn auch für die Rekrutierung.

Im Laufe der Zeit sieht LinkedIn immer mehr wie Facebook aus, wenn es darum geht, was die Leute teilen. Wo es früher viel um „Cool-Business“ ging, liegt der Fokus mehr auf dem menschlichen Aspekt des Mediums – nämlich Interaktion und aktiv engagierte Follower.

YouTube:

Sie haben vielleicht schon von dem Titel „Youtuber“ gehört? Ja, es gibt tatsächlich Leute, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen, Inhalte für Youtube zu erstellen. Fazit? Es gibt viele mögliche Zielgruppen. Youtube ist nicht nur eine Plattform zum Teilen von Videos, sondern tatsächlich auch die am zweithäufigsten genutzte Suchmaschine nach Google.

Ist es passend für mein Unternehmen?

Das Medium wird sowohl zum Lernen als auch zum Entspannen genutzt, so dass es reichlich Möglichkeiten gibt, die Nutzer zu beeinflussen. Viele lernen am besten durch visuelle Hilfsmittel. Daher gibt es eine gute Gelegenheit, Wissen mit “Do-it-yourself”-Videos / Anleitungen zu teilen.

Es ist eine großartige Ergänzung der Blog-Funktion auf den meisten Websites, auf denen viele Artikel mit Wissen in ihren jeweiligen Bereichen teilen. Verkauft Ihr Unternehmen z.B. Spirituosen, kann es sinnvoll sein, Videomaterial mit Inspirationen und Rezepten für Getränke zu erstellen. Umgekehrt kann es als Marketingagentur sinnvoller sein, einen „Guide to Google Analytics“ oder „How to Make a Facebook Ad“ zu teilen.

Abschließend:

Sie wollen schneller und effizienter in die Welt der digitalen Kommunikation einsteigen? Dann gibt es auch noch die Möglichkeit mit bezahlter Werbung mehr Reichweite zu erreichen. Dies können Sie unter anderem tun, indem Sie Ihre Seite, Ihre Produkte, Dienstleistungen oder alles andere beispielsweise auf Facebook, Instagram oder Google bewerben. Je nachdem, wo Sie die meisten potentiellen Kunden erreichen, können Sie sich gezielter auf eine oder zwei Plattformen konzentrieren und Ihre Zielgruppe eingrenzen.

Mit dem Artikel haben Sie nun einen kurzen Einblick in die Welt der Sozialen Medien erhalten,dennoch kann es immernoch ein wenig unübersichtlich sein wie und auf welche Weise man als Unternhemen am besten startet.Fall Sie Hilfe bei der Erstellung Ihrer  digitalen Kommunikation Strategie sbrauchen, sind wir gerne für Sie da.

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