Goldkörner

Übersehen Sie nicht die Goldkörner Ihrer Alltagsexperten

Übersehen Sie nicht die Goldkörner Ihrer Alltagsexperten. Vielleicht haben diese genau die richtige Lösung zu ihrer Herausforderung? Es ist nämlich oftmals so das diese zu den besten Lösungen kommen. Aus diesem Grund schauen wir uns heute an welchen Mehrwert es für ein Unternehmen schaffen kann, wenn man beginnt die Mitarbeiter in der digitalen Transformation miteinzubeziehen.

Die Vorteile des Einbeziehens der Alltagsexperten in die digitalen Veränderung.

Die Mitarbeiterbeteiligung hat eine große Bedeutung in Ihrer digitalen Transformation. Das Ausbleiben dessen kann zu großen Konzequenzen führen und Ihren Veränderungsprozess  negativ beeinflussen, indem er dem Erfolg der Integration der neuen Lösung im Wege steht.
Eine Aspekt ist, das es eine logistische und technische Herausforderung sein kann die Mitarbeiter miteinzubeziehen, allerdings wird dadurch ein so großer Mehrwert geschaffen der es Wert ist die extra Meile zu gehen. Denken Sie immer daran, dass es die Mitarbeiter sind die tagtäglich die Herausforderungen lösen müssen die in Ihrem Unternhemen entstehen.

 

Beispiel: Wenn Ihr Unternhemen einen neuen Aufzug für die Produktion braucht, dann macht es Sinn die Mitarbeiter die den Aufzug tagtäglich benutzen  sollen vor dem Kauf zu fragen, welcher der passende ist. Eventuell hat der aktuelle Aufzug einige Einstellungen die die tägliche Arbeit erschweren. Beispielsweise kann es dem  Mitarbeiter Jochen aufgefallen sein das die Ware über die letzten Monate schwerer geworden ist. Dies ist eine essentielle Information für Ihr Unternehmen, da Sie nun eine Entscheidung treffen müssen: Entweder muss der neue Aufzug ein höheres Gewicht stemmen können oder Sie müssen die Ware anders verpacken. 
Falls Sie diese Informationen nicht erhalten hätten , hätten Sie womöglich den falschen Aufzug gekauft und in naher Zukunft den neuen mit einem anderen Modell austauschen müssen um der Veränderung in Ihrem Unternehmen gerecht zu werden. 

Wie das Beispiel zeigt ist es wichtig eine Organisationskultur zu schaffen in der die Kommunikation fließt und in der zum Dialog aufgefordert wird. Ein offenes Kommunikationsklima ist gekennzeichnet durch Mitarbeiter, welche offen Ihre Ideen, Gedanken und  Befürchtungen teilen und welche sich in der Organisation gehört und wertgeschätzt fühlen.

Interne Kommunikationsplattformen

Um ein offenes Kommunikationsklima zu schaffen haben wir gute Erfahrungen, internt und bei unseren Kunden, mit der Benutzung von internen Kommunikationsplattformen wie zum Beispiel  Slack, Yammer und Facebook Workplace gemacht. Der Vorteil solcher Plattformen ist, das er zur Wissensteilung in den Teams, in den Abteilungen und zwischen verschiedenen Kanälen, in denen übergreifend gearbeitet wird, auffordert.
Es kann einige Zeit in Anspruch nehmen bis man die Gewohnheit der Mitarbeiter durchbricht, vor allem wenn diese schon ein bevorzugtes Medium, wie zB. E-Mail,  haben. Hier bedarf es einen aktiven Einsatz um die Mitarbeiter an die neue Plattform zu gewöhnen.
Auf lange sicht reduziert sich die Menge an E-mails die Ihre Mitarbeiter lesen und beantworten müssen erheblich, sodass diese Zeit gewinnen um sich länger den Kernaufgaben Ihres Unternehmens widmen zu können. Zusätzlich verschwinden dadurch die relevanten E-mails nicht im Meer der internen Kommunikation, welche an einem Platz, der neuen Plattform, gesammelt werden.

Interne Wissenteiling in der Praxis

Um besser in der internen Wissensteilung zu werden, kann man sich in den ersten Schritten auf folgendes fokusieren:

1) Teilen der Arbeitsrollen und -aufgaben der Mitarbeiter,  sodass man auf lange Sicht weiß wer welche Expertise hat und an wen man sich wenden kann wenn man eine spezifische Herausforderung hat. Diese Disziplin wird auch gerne “Working Out Loud” WOL genannt.

2) Stärken Sie die internen Beziehungen, damit es leichter wird Gedanken und Ideen mit seinen Kollegen und Chefs auszutauschen. Starke Beziehungen machen das Teilen von Wissen leichter und sinnvoller für den einzelnen.

3) Schaffen Sie eine engere Zusammenarbeit und Interaktion zwischen den Kollegen und eventuell Kunden und/oder externen Partnern, welche auf die interne Kommunikationsplatform eingeladen werden.

Auf lange Sicht kreirt man damit eine Organisationskultur in der Wissensteilung ein natürlicher Teil des Arbeitsalltages ist. Dies fördert die Gemeinschaft und die Fähigkeit übergreifend von Teams und Abteilungen zusammenzuarbeiten.

Tipp:  Falls Ihr Unternehmen nicht gewohnt ist Wissen  intern zu teilen, bedarf es einiger Übungen in der Anfangsphase. Da ist es eine gute Idee eine Person zu bestimmen, die den ganzen Prozess leitet und den Mitarbeitern Hilfestellungen gibt.  Es gibt eine gewisse Sicherheit wenn man weiß man kann sich an dem orientiren was andere machen. Seien Sie vor allem am Anfang geduldig und mit der Zeit wird es immer einfacher für Ihre Mitarbeiter werden Wissen mit den Kollegen zu teilen.

Kurz und bündig handelt es um den richtigen Dialog, – und in vielen Fällen ist es das Management welches lernen muss aktiv zuzuhören und mit Interesse nachzufragen was aktuell an der Tagesordnung der Mitarbeiter ansteht. Ein fehlender Dialog kann nämlich zu organisatorischer Stille führen, bei der die Mitarbeiter  wichtiges Wissen besitzen, welches anderen helfen könnte, diese aber aufgrund von fehlenden Dialogmöglichkeiten dieses Wissen nicht teilen und es im letzten Ende verloren geht.

Braucht Ihr Unternehmen Unterstützung wie man am besten die internen Ressourcen ausnutzt? Dann melden Sie sich – wir können eine passende Strategie mit konkreten Lösungsvorschlägen erstellen und Ihnen helfen Ihre interne Wissensteilung zu stärken.

Kontakieren Sie uns hier zu einem unverpflichtenden Gespräch. 

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